Lehmbauarchitektur in Mali

Lehmbau in Mali bedeutet vor allem eindrucksvolle Moscheen. Gebaut wurden sie aus dem vor Ort gefundenen Lehm und fast immer in typisch sudanesischem Baustil. Die im 13. Jahrhundert erbaute und 1903 erneuerte Moschee ist sicher eines der eindrucksvollsten Lehmbauten überhaupt. Von der UNESCO wurde sie daher zum Weltkulturerbe erklärt.

Lehmbauarchitektur in Mali

Das Siedlungsgebiet der Dogon zeichnet sich durch eine ca. 140 km lange und ca. 250-300 m hohe senkrecht aufragende Felswand aus. Wandert man an der Falaise entlang, fallen immer wieder hoch oben in der Felswand Siedlungen auf, zum Teil erst nach langem, genauen Hinsehen. Diese Steilwand war bereits vor über 1000 Jahren besiedelt.

Das Wohnen in der Wand bot früheren Kulturen Schutz und einen guten Überblick über die anschliessende Ebene. Jeder noch so kleine waagerechte Felsvorsprung wurde als Baubasis genutzt.

Lehmbauarchitektur in Mali
Moschee in Mopti

Moschee in Mopti